Ein kleines Missgeschick

Im vorherigen Artikel bereits angedeutet. Alles lief nicht glatt beim Streichen.

Es gibt da eine etwas trickreiche Stelle am Dach, und zwar da wo die ursprünglichen zwei Häuser zusammen laufen. Dort gibt es zwei Dächer, mit leicht unterschiedlicher Neigung und fluchten tun sie auch nicht. Das sieht man sehr schön auf dem folgenden Bild.

Übergang zwischen Haupthaus und Anbau. Man sieht besonders schön, das beide Gebäudeteile nicht fluchten.

Mein Malermeisterkumpel hat mir einen super Becher ausgeliehen. Der hat sogar einen Magneten eingebaut, an dem man seinen Pinsel festpinnen kann.Tolle Sache, sehr hilfreich.

Was er mir nicht mitgegeben hat war der extra Arm, den man braucht wenn man au dem Dach herumturnt, beziehungsweise fast über die Lattung kriecht um das tieferliegende Brett zu streichen.

Ich hab mir dann mit einem Ziegel eine Art Konsole gebastelt, auf den ich den Becher abstellen konnte.

Becher wacklig abgestellt – ging nicht gut.

Beim Hinstellen hab ich mir schon gedacht: Stabil ist was anderes.

Und in der Tat, als ich ganz konzentriert eine Stelle gepinselt habe, die vermutlich niemand nach mir überhaupt sehen kann, bin ich mit dem Stil der Rolle leider gegen den Becher gestoßen.

Nachdem ich unterhalb des Stellplatz des Bechers gearbeitet habe, habe ich den Becher mit einer Leichtigkeit fangen können. Leider zu dem Preis, das ich einen ordentlichen Schwall vom Inhalt abbekommen habe.

Später hat mich meine Familie hat mich dann auch gefragt, ob mich der Hausbau so stresst: Nein, ich hab Farbe im Bart. Das ich auch im Brusthaar spontan ergraut bin haben sie zum Glück nicht gesehen.

Ordentlich Farbe abbekommen – Arm, Bart, etc.

 

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